Krankenhauszukunftsgesetz

Für Kliniken und Hersteller

Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) fördern Bund und Länder die Digitalisierung deutscher Krankenhäuser mit rund 4,3 Mrd. Euro.

Flying Health berät Krankenhäuser und Hersteller von digitalen Produkten für die stationäre Versorgung im Bezug auf das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG).

Seit unserer Gründung arbeiten wir eng mit Kliniken und Anbietern moderner Software-Lösungen an innovativen Digitalprojekten. Diese Expertise bringen wir gerne ein.

Wie wir mit Kliniken arbeiten

Flying Health begleitet Kliniken in verschiedenen Phasen – von der Erstellung einer grundlegenden IT-Strategie zur nachhaltigen Digitalisierung, der Konzeption von förderfähigen Projekten über die Erstellung der Bedarfsanmeldung bzw. KHZG-Anträge sowie der Suche nach geeigneten Technikpartnern bis zum Teamaufbau und einer langfristigen Innovationsstrategie. Dabei können wir je nach Bedarf sehr umfassend agieren, oder uns auf spezielle Fragestellungen oder Fördertatbestände fokussieren. Unser Ziel ist es, dass moderne Software und IT-Lösungen für zukunftsfähige Krankenhäuser umfangreicher und häufiger zum Einsatz kommen.

Unsere Leistungen

Zukunftsbild & IT-Strategie

Wir entwickeln mit unseren Klinikpartnern ein digitales Zukunftsbild und leiten unter Einbeziehung der Unternehmensstrategie die passende IT-Strategie ab. Die IT-Strategie und das Zukunftsbild bilden die Basis für die Konzeption geeigneter Förderprojekte.

Projektkonzeption & Bedarfsanmeldungen

Wir konzipieren mit unseren Klinikpartnern IT-Projekte und unterstützen bei der Formulierung der Bedarfsanmeldungen bzw. Anträge entlang der Fördertatbestände. Als durch das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) zertifizierter IT-Dienstleister legen wir einen Schwerpunkt auf die Abstimmung zwischen Beantragungsformalitäten, Projektinhalten und Förderbedingungen.

Auswahl von Technikpartnern

Wir unterstützen unsere Klinikpartner bei der Suche passender technischer Projektpartner und Software-Lösungen für die geplanten IT-Projekte mit unserer umfassenden Marktkenntnis und gezielter Marktrecherche beispielsweise zu Lösungen für einzelnen Fördertatbeständen.

Wie wir mit Herstellern arbeiten

Für Medizintechnik- und Software-Hersteller bieten wir verschiedene Formate, in denen wir Sie dabei unterstützen, die Chancen des KHZG effektiv zu nutzen. Im ersten Schritt stellen wir die Vermittlung von relevantem Wissen bzgl. der Fördermöglichkeiten und Marktsituation für das Produktmanagement, Marketing und Vertrieb sicher. Anschließend führen wir eine Evaluation des Produktportfolios anhand der Fördertatbestände inkl. MUSS- und KANN-Kriterien durch und erstellen abschließend mit den Herstellern eine gezielte Marketing- und Vertriebsstrategie.

Unsere Leistungen

Experten Briefing & Know-How Transfer

Wir stellen sicher, dass Hersteller, mit denen wir arbeiten die relevanten Informationen zur Ausgestaltung des KHZG in den verschiedenen Bundesländern erfahren und ein tiefes Verständnis des Förderprogramms intern aufbauen.

Portfolio-Evaluation

Wir evaluieren das Produktportfolio der Herstellerunternehmen bezüglich der Zuordnung zu den im KHZG vorgesehenen Fördertatbeständen. Dabei legen wir einen Fokus auf die jeweiligen MUSS- und KANN-Kriterien, damit Hersteller in der Kommunikation mit Ihren Klinikkunden sprechfähig sind. Der dreijährige Förderzeitraum bietet zudem das Potential, strategische Produktweiterent-wicklungen mittels des KHZG zu beschleunigen.

Marketing- und Vertriebsstrategie

Wir entwickeln mit den Herstellern eine auf das KHZG ausgerichtete Marketing- und Vertriebsstrategie und begleiten deren Umsetzung als Sparringspartner bzgl. der Erstellung von KHZG-Vorlagen, Marketingmaterial und Priorisierung der Kundenansprache.

Über das KHZG

Fördervolumen

Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) fördert der Bund gemeinsam mit den Bundesländern die Digitalisierung in deutschen Plankrankenhäusern mit bis zu 4,3 Mrd. € Fördergelder. Das Gesetz ist am 29. Oktober 2020 in Kraft getreten und nach der Veröffentlichung der Förderrichtlinie durch das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) haben die Bundesländer sowie die Kliniken und Hersteller von IT-Lösungen bereits mit der Umsetzung begonnen.

Zeitschiene

Kliniken entwickeln Projekte und reichen entsprechende Bedarfsanmeldungen bzw. Anträge bei den Bundesländern ein. Diese haben 3 Monate Zeit die Anträge zu prüfen, um bei positiver Beurteilung einen Antrag auf Förderung des Projektes beim BAS zu stellen. Während die Modalitäten und Fristen in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich sind, besteht für alle Länder die Frist vom 31.12.2021 für die Einreichung von Förderanträgen beim BAS. Parallel wird der Stand der Digitalisierung der geförderten Krankenhäuser anhand eines zu entwickelnden Reifegradmodells zum 30. Juni 2021 und 30. Juni 2023 evaluiert.

Rechnungsabschläge vermeiden

Neben der Komplexität in der Antragsstellung stehe Krankenhäuser zudem vor der Perspektive bei Nicht-Erreichung bestimmter Anforderungen bzüglich der digitalen Reife ab 2025 bis zu 2% Rechnungsabschlag zu erhalten. Dieser Aspekt des KHZG birgt mittelfristig Sprengkraft: Einerseits werden die Abschläge für jedes auch die gar nicht geförderten Krankenhäuser gelten. Anderseits wird die konkrete Abschlagsausgestaltung erst noch zwischen DKG und GKV-SV ausgehandelt werden. Die Krankenhausleitung muss also zwingend die Digitalisierung strategisch ausrichten, ausreichend Ressourcen (neben der KHZG-Förderung) einsetzen, die IT effektiv aufstellen und proaktiv auf die dynamischen Randbedingungen reagieren. Digitalisierung und eine leistungsfähige Krankenhaus-IT sichern also nicht nur die Zukunftsfähigkeit der Einrichtung sondern tragen aktiv zur Risikominimierung bei.

Sprechen Sie uns an

Dr. med. Dipl.-Inf. Adrian Schuster

Senior Director Medicine & IT

schuster@flyinghealth.com

+49 (0) 171 6883433

Ausgewählte Referenzen

Ulrich Pelster, Vorstandsvorsitzender der Schwester Euthymia Stiftung

“Wir haben mit Flying Health einen kompetenten Partner gefunden, der uns bei unseren Schritten in Richtung Digitalisierung nicht nur begleitet. Vielmehr entwickelt Flying Health mit uns gemeinsam in einer intensiven, vertrauensvollen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit eine innovative und nachhaltige IT-Strategie und schafft damit ein wesentliches Fundament für die Förderung aus dem Krankenhauszukunftsgesetz.”

Dr. Carsten Giehoff, Leitung IT der Schwester Euthymia Stiftung

“Mit Flying Health haben wir einen Partner gefunden, der nicht nur im Bereich des Gesundheitswesen eine starke Expertise aufweist. Auch die umfassenden Kenntnisse in der Krankenhaus-IT sind für uns besonders wichtig und gerade in Bezug auf das Krankenhauszukunftsgesetz sehr wertvoll.”

und viele mehr!

Ausgewählte Publikationen

KHZG-Pioniere: Eine Zwischenbilanz

Gastbeitrag – Das Krankenhaus (März 2021)

Titel tbd

Gastbeitrag – DeviceMed (März 2021)