Arztansicht: Willkommen in der elektronischen Patientenakte von Rainer Wiedemann

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Rainer Wiedemann

Geburtstag: 01.08.1952

Gewicht: 116 kg

Größe: 1,83

BMI: 26

Raucher: ja

Allergien: Schalentiere

Aktuelle Informationen

Wichtige Hinweise
1 wichtiger Hinweis liegt vor

Dokumente
23 ungelesene Dokumente

Verordnungen
3 offene Verordnungen

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Diagnosen

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01.08.1952

Stationärer Aufenthalt- Notfallaufnahme

Informationen folgend

01.08.1952

Ambulante Untersuchung. Anamnese mit bestehender Müdigkeit, Leistungsminderung Völlegefühl im Oberbauch und Juckreiz

01.08.1952

Vorstellung in der Sprechstunde aufgrund Leistungsminderung

01.08.1952

PP über 14 Tage, WV  wenn keine Besserung oder bei Verschlechterung

01.08.1952

Laborauftrag Großes Blutbild, CRP

Weitere Funktionalitäten

In dieser ePA liegen einige Hinweise und unvollständige Daten vor. Bitte beachten Sie alle der folgenden Punkte.

2 Medikamente mit kritischer Medikamenteninteraktion

MRT Bilder liegen noch nicht vor

Überdurchschnittlich hohe Verordnungsrate von Heilmitteln

Krankenhausaufenthalt bis vor 6 Tagen

Auffälligkeiten in Serumeiweißelektrophorese

Erhöhte Blutwerte bestimmter Enzyme

Erhöhter Ammoniakwert im Blut

Erhöhter Blutzuckerwert

Gemessener Bluthochdruck

Herz-, Krebs- sowie psychiatrische Erkrankungen in der Familienanamnese

Tetanusimpfschutz ist vor 2 Jahren abgelaufen

Darmkrebsvorsorge ist ausstehend

Ein neuer Termin ist erst in 18 Tagen wieder verfügbar.

Die DSGVO regelt für die Haftung: Jeder, der an der Verarbeitung der Daten „beteiligt” ist, haftet gegenüber dem Patienten für den gesamten Schaden und zwar unabhängig vom Umfang seines Verschuldens.

Bitte beziehen Sie alle vorliegenden Informationen in Ihre Behandlung ein.

Der Patient weist in der Familienanamnese Herzinfarkte des Vaters und des Großvaters väterlicherseits sowie Darmkrebs und eine bipolare Störung mütterlicherseits auf.

In einer Blutkontrolle wurden erhöhte Werte der Aspartat-Aminotransferase und der Alanin-Aminotransferase erkannt. Ein erhöhter Spiegel der Aspartat-Aminotransferase deutet auf eine Herz- oder Leberschädigung hin. In Kombination mit der Alanin-Aminotransferase ist die Schädigung der Leber wahrscheinlicher. Ein Herzproblem bleibt bei dieser Konstellation jedoch auszuschließen. Auch Ammoniak zeigt sich erhöht. Dies kann auf eine Leber- oder Nierenschädigung hinweisen. Der ebenfalls erhöhte Blutzuckerwert kann auf einen bisher nicht diagnostizierten Diabetes deuten, der aber mit der Kontrolle des Nüchternblutzuckers verifiziert werden muss.  Zudem wurde in der Blutkontrolle eine auffällige Serumeiweißelektrophorese identifiziert. Hierbei liegt eine Reduktion der Albuminfraktion bei gleichzeitiger Erhöhung der γ-Globuline vor. Dies kann auf eine Leberzirrhose hindeuten.

Der Blutdruck des Patienten wurde mit 160/100 erhöht gemessen.

Bis vor 6 Tagen befand sich der Patient im Krankenhaus wegen Komplikationen nach Einsatz einer Hüft-Prothese. Dort wurden MRT Aufnahmen der Hüfte gemacht, die bisher noch nicht vorliegen.

Die aktuelle Medikation des Patienten weist u.a. Omeprazol wegen Sodbrennens sowie Clopidogrel zur Gerinnungshemmung auf. Der Algorithmus hat folgende kritische Interaktion zwischen beiden ermittelt, die behoben werden muss: Hemmung von CYP2C19 in der Leber, dadurch Abschwächung der Anti-Thrombozytenwirkung von Clopidogrel.

Im Rahmen der allgemeinen Vorsorge ist die Darmkrebsvorsorge ausstehend. Ebenso ist eine Auffrischung der Tetanusimpfung seit 2 Jahren fällig.

Der Patient weist mit 5 Verordnungen pro Jahr eine überdurchschnittlich hohe Verordnungsrate von Heilmitteln auf.