Press Release

Gesundheitswesen 4.0 – Flying Health Incubator arbeitet mit Industriepartner, Gesundheitswirtschaft und Startups an Digitaler Medizin

Berlin, 2016-06-29

Der Flying Health Incubator (FHI) startet und öffnet die Türen für seine ersten Partnerunternehmen aus der deutschen Industrie und Gesundheitswirtschaft. Die Gründungspartner sind die AUDI AG, die Sana Kliniken AG, der Gesundheitskonzern Agaplesion gAG, medatixx, einer der führenden deutschen Anbieter von Praxissoftware und die Signal Krankenversicherung a.G., eine private Krankenversicherung. Partner des FHI für Forschung und Entwicklung ist das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb). Die Partnerunternehmen arbeiten Seite an Seite mit den Startups des FHI zusammen. Dadurch erhalten sie einen wertvollen Zugang zu Zukunftstechnologien und digitalen Geschäftsmodellen.

Für die Startup-Gründer stehen der Aufbau von Entwicklungspartnerschaften und der Eintritt in den Gesundheitsmarkt im Vordergrund der Zusammenarbeit. Die ersten Unternehmensgründungen im FHI sind Arya, eine App für Depressionstherapie, M-sense, eine App für Migränetherapie und Affective Signals, eine videobasierte Analyse nonverbaler Kommunikation. Der Inkubator setzt auf langfristige und exklusive Zusammenarbeit. Die Startup-Gründer werden im FHI über mindestens zwei Jahre begleitet. Während dieser Zeit erhalten sie eine intensive und persönliche Betreuung, da lediglich drei bis fünf Startups pro Jahr in den Inkubator aufgenommen werden. Durch die Industriepartnerschaften kann die Produktentwicklung nah am Markt erfolgen. Dr. Markus Müschenich, Co-Founder und CEO des FHI, sagt: „Wir bringen gezielt Partner aus der Industrie und der Gesundheitswirtschaft im Flying Health Incubator mit hochinnovativen Startups zusammen, um neue digitale Technologien und Geschäftsmodelle im Bereich Serious Digital Health zu entwickeln. Mit diesen digitalen Medizinprodukten haben wir den Anspruch, auch ernst zu nehmende Krankheiten zu diagnostizieren und zu heilen.“ Das Unfallkrankenhaus Berlin, Partner für Forschung und Entwicklung des FHI, gilt als Digital Master unter den Krankenhäusern. In seinem Zentrum für Klinische Forschung werden die wissenschaftlichen Studien für die digitalen Medizinprodukte, die im FHI entwickelt werden, durchgeführt. Professor Axel Ekkernkamp, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des ukb erklärt hierzu: „Auch in der Medizin setzen wir auf umfassende digitale Kompetenz. Wer an der Spitze stehen will, muss aktiv und frühzeitig bei der Förderung digitaler Medizintechnologien dabei sein. Deshalb engagiert sich das ukb für den Flying Health Incubator.“ Mit den Gründungspartnern und weiteren Unternehmen möchte FHI kurzfristig den gesamten Versorgungsprozess des Gesundheitswesens in einem Lab abbilden. Diese exklusive Entwicklungsumgebung ermöglicht es Startups, ihre Produkte schneller in den ersten Gesundheitsmarkt zu bringen.